Nun im Fahrzeug sitzend strich sie sich kurz wärmend über die Oberarme und fröstelte einen Moment - war halt doch schon etwas frischer geworden - und lächelte dann freundlich zu Kaleb, als er sich todesmutig neben sie auf den Fahrersitz setzte. Dann lachte sie wieder leise. "Nein, Franzosen sollte man wirklich besser nicht fahren lassen... Denen ist das Auto nämlich so ziemlich egal. Eine Schramme hier, ein Kratzer da... Egal, hauptsache die Karre fährt." Da musste sie gleich wieder grinsen.
Und es war schon mal positiv, das Kaleb unfallfrei vom Parkplatz kam. Auch wenn das jetzt nicht soooo schwer war, da außer seinem Fahrzeug dort kein weiteres Auto stand... Aber man hörte ja immer wieder von angriffslustigen, freilaufenden Blumenpötten. Nicht das ihnen so einer noch vor den Kühler lief... Nicht auszudenken!
Recht zügig führte der Rotschopf den netten Amerikaner - immerhin biss er nicht und würde notfalls sogar mit funzeligen Taschenlämpchen nach großen Drachen werfen um sie zu verteidigen! - durch Leipzig, bis sie das Wohnhaus erreichten, in dem sie die Dachgeschosswohnung bezog.
Lächelnd sah sie wieder zu Kaleb. "So, da wären wir...", eröffnete sie. "Wollen Sie als Dank eben noch für einen Kaffee nach oben kommen?" Welch verlockendes Angebot!
[OP]: Tut mir echt leid das es so lange gedauert hat...