Die Gesellschaft

Eine Gesellschaft von Raubtieren ist sich selbst genug.

Was ist es, die Camarilla? Welch glänzender, strahlender Schein einer Jahrhunderten alten Gesellschaft. Kunst, Kultur und Sprache, geboren und entwickelt über die Generationen und Epochen der sterblichen Welt hinweg. Nur ab und an erhascht man einen Eindruck dessen, was unter dem Glanze der Oberfläche vor sich geht. Welch Schlachtfeld dies politisch und gesellschaftliche Parket in Wahrheit zu sein scheint. Regeln, Gesetzte, Traditionen. Nur für eine geschaffen, nur aus einem Grunde mit allem notwendige Blute und Gewalt durchgesetzt. Um das Raubtier in seine Grenzen zu weisen. Um ihm andere Ausdrucksformen zu verleihen. Das Faustrecht kann und darf nicht herschen. Nicht wenn es um das Überleben geht.

Es sind nicht die Menschen, welche die größte Gefahr bilden. Nicht nur die Menschen, welche durch die Traditionen geschützt werden.

Glaub niemals einem freundlichem Lächeln. Vertrau niemals einem netten Wort. Das Tier wartet nur darauf zuzuschlagen.